Freitag, 12. Juni 2015

Das Münster für Kinder

Bo


Foto von Delphine Conzelmann

Bo war eine kleine Statuette, die auf einem Turm des Basler Münsters stand. Von dort hatte er zwar eine wunderbare Sicht über die ganze Stadt, konnte aber auch nicht weg. Er macht sich einen Spass daraus, die Vögel am Himmel oder die Menschen auf dem Münsterplatz zu zählen, denn sonst war nicht viel los, wo er sass. Als er mal wieder im Himmel die Tauben zählte, er war gerade bei 15, da begann sein Turm und das ganze Münster plötzlich zu wackeln. Die Erde zitterte und bebte, es wurde immer schlimmer, bis schliesslich sein Turm abbrach, und schwuuuuups ging es hinunter.
Bo öffnete die Augen und schloss sie gleich wieder. Er konnte nichts erkennen, ausser, dass er von einer dunklen Flüssigkeit umgeben wurde. Alles war kalt und ein kalter Schauer lief ihm den steinernen Rücken runter. Plötzlich schwamm ein riesiges Ungeheuer entgegen. Bo erschrak und merkte erst jetzt, dass er unter Wasser war. Er musste mit seinem Turm in den Rhein gefallen sein! Er versuchte so schnell wie möglich aus dem kalten Wasser zu kommen. Als er versuchte, am Ufer hochzuklettern, spürte er plötzlich einen Stupser im Rücken, der ihm half aus den Wasser rauszukommen. Als er sich umdrehte, sah er das ‘Ungeheuer von vorher unter der Wasseroberfläche verschwinden. Es war eigentlich nur ein grosser Fisch.
Es war kalt und Bo zitterte am ganzen Körper. In seiner Nase begann ein Kitzeln... ha...ha... haaatschi!!! Machte er und eine Wasserfontäne schoss aus seinem Mund und Bo war völlig überrascht. Als der erste Schreck über den Schwall von Wasser, der gerade aus seinem Mund kam vorbei war, musste er es aber trotzdem nochmals probieren. Er holte tief Luft und blies sie ganz schnell aus. Und tatsächlich, es kam wieder ein Wasserstrahl aus seinem Mund. Er merkte, dass er so viel Wasser spucken konnte wie er wollte. Besser als jede Wasserpistole. Das konnte ja lustig werden! Bo stellte sich vor wie viele tolle Streiche, die er Leuten so spielen konnte! Nun war aber zuerst mal Schluss mit dem Rumalbern und Bo wollte zurück zu seinem heissgeliebten Münster.
Er kletterte das Rheinbord hinauf und machte sich langsam auf den Weg zum Münster. Er schlängelte sich durch eine enge Gasse und wurde immer verwirrter. Die Stadt war plötzlich so laut und seltsame Kästen auf Rädern fuhren schnell an ihm vorbei. Noch gestern hatte er doch mit dem Müllerssohn gespielt. Jetzt waren aber anstatt des Hauses des Müllers viele Menschen, die an Tischen sassen und assen, überall in der Stadt. Bo war so verwirrt, er wollte nur noch nach Hause. Als er beim Münster endlich ankam kletterte er sofort auf seinen Lieblingsturm, um erstmal auszuruhen.
Nachdem er wieder Kraft geschöpft hatte, machte er sich auf den Weg um die Stadt zu erkunden. Alles war ganz anders als das letzte Mal, als er sie gesehen hatte. Erstens konnte er jetzt frei herumlaufen und war nicht mehr wie früher ans Münster gebunden. Es war super, mal so richtig alles von nahem anschauen zu können und nicht nur von oben auf seinem Turm die Welt beobachten zu müssen. Die Menschen waren ganz komisch gekleidet, ganz anders, in bunten Farben und nicht mehr in braune oder weissen Lumpen gehüllt. Ausserdem schauten alle in irgendwelche kleine komische Geräte, die sie in der Hand hatten, und aus denen zum Teil sogar Musik kam. Keiner schien ihn zu bemerken, aber er sah alles um sich herum. Er sah grosse Monster mit Glasfenstern, die auf Schienen herumzufahren schienen und in die immer wieder Menschen ein- und ausstiegen. Auch die Häuser waren viel grösser als früher, sie hatten sogar mehrere Stockwerke. Die Stadt war im Vergleich zum letzten Mal sehr viel sauberer und ordentlicher.
Nach und nach erkundete er die ganze Stadt – und sie hatte sich so sehr verändert! Bo kam zum Schluss, dass er nicht nur ein paar Minuten oder Stunden auf dem Grund des Rheins gelegen hatte, sondern mehrere Jahre oder sogar Jahrhunderte.
Um genau zu sein war das Jahr 2013. Bo lebte sich langsam in der Zeit ein und gewöhnte sich an all die neuen Dinge. Mobiltelefone, Elektrizität, Trams, Autos usw. hatte es zu seiner Zeit nicht gegeben. Doch als er sich eingelebt hatte, wurde ihm dann trotz all diesen neuen Sachen ziemlich schnell langweilig. Er wollte jemanden, mit dem er spielen oder zumindest reden konnte. Er probierte immer wieder mit den Menschen zu reden, aber keiner schien ihn zu bemerken. Eines Tages, als ihm wieder besonders langweilig war, sah er eine Gruppe von Menschen, in der es grosse und kleine Menschen hatte. Die kleinen, also die Kinder schienen nett zu sein. Er wollte versuchen mit ihnen zu reden. Er ging hin und sagte zaghaft „Hallo“. Die Kinder wandten überrascht ihre Köpfe und schrieen als Erstes mal laut auf.
Sie wandten sich erschrocken zu ihren Eltern und wollten ihnen Bo zeigen, doch die Eltern schauten die Kinder nur verständnislos an und liefen weiter, um das Münster anzuschauen.
Bo ging wieder zu den Kindern, die jetzt ganz aufgeregt zu ihm hochschauten und begann sich mit ihnen zu unterhalten. Sie erzählten ihm, dass ihre Eltern hier auf Besuch seien und jetzt das Münster anschauen wollten. Doch das sei so langweilig!
Bo, der das Münster ja in und auswendig kannte, und der gerade sowieso nichts besseres zu tun hatte, beschloss ihnen eine spannendere Führung seinen Münsters zu zeigen. Und so erklärte er ihnen das Münster, einige Figuren, die es dort hatte und Sonstiges. Dies machte ihm so viel Spass, dass er es beibehielt, einigen Kindern, wenn er Zeit hatte, sein Münster zu zeigen.
Das tut er auch heute noch. Gleich da drüben ist er. Bo, komm mal her, hier sind einige Kinder, die gerne etwas über das Münster wüssten. So liebe Kinder, von nun an übernimmt unser hauseigener Wasserspeier: Das ist Bo.

Allgemeines zum Münster
Hallihallooo zusammen! Ich bin Bo, der Wasserspeier. Wie ihr ja bereits gehört habt erzähle ich gerne Kindern etwas übers Münster. Tja, dann fangen wir doch gleich mal an. Als erstes: wusstet ihr wann das Münster gebaut wurde? Naja es ist schon ziemlich lange her das Ganze, aber es begann ihm Jahre 1019. Das ist jetzt fast tausend Jahre her! Das ist eine ganze Menge. Und was denkt ihr wie lange der Bau gedauert hat: Ein paar Tage? Wochen? Monate? Nein, es hat fast 500 Jahre gebraucht bis die Kirche fertig gestellt war. Also nochmals die Hälfte von Tausend. Das dauerte aber nicht nur so lange, weil sie einfach langsam waren oder gar faul, nein, ihr müsst euch überlegen, damals gaben noch keine Maschinen, die einem halfen, all die schweren Steine aufeinander zu heben, es gab keinen Strom und gar nichts dergleichen. Das heisst, sie mussten das ganze Münster mit purer Körperkraft erbauen. Nicht schlecht, oder?
Ein anderer Grund, weshalb es so lange ging das Münster zu bauen, ist, dass mitten in der Bauphase ein riesiges Erdbeben die Stadt Basel erschütterte. Es war im Jahre 1356, also vor etwas mehr als 650 Jahren. Grosse Teile der Münsters stürzten ein, und wie ihr vorher bereits in meiner Geschichte gehört habt, stürzten auch die Türme des Münsters in den Rhein. Deshalb mussten sie halt alles, was kaputt gegangen war wieder aufbauen, und das brauchte alles auch wieder seine Zeit. Vor dem Erdbeben hatte das Münster ursprünglich noch fünf Türme. Heute hat es aber nur noch zwei. Das ist weil sie nach dem Erdbeben entweder zuwenig Geld hatten um alle wieder aufzubauen oder einfach zu faul waren.
Die Türme heissen Martins– und Georgsturm. Doch die beiden Türme sind nicht identisch, der Georgsturm ist nämlich etwa anderthalb Meter höher als der Martinsturm. Doch das merkt man so aus der Entfernung ja nicht wirklich. Falls ihr euch jetzt fragt, wieso die beiden Türme so heissen wie sie heissen; sie sind beide nach Ritterheiligen benannt. Zu beiden gibt es Geschichten, die ich euch kurz erzähle.
Der erste, der heilige Georg, befreite eine Stadt von einem Drachen. Wie ihr seht ist gleich unter dem Georgsturm eine Statue von Georg und man sieht auch wie er den Drachen mit seiner Lanze ersticht.
Der heilige St. Martin war ein frommer Mann, der sogar zum Bischof gemacht werden sollte. Doch er war bescheiden und wollte lieber Mönch werden. Da damals jedoch Krieg herrschte, musste er in den Krieg ziehen. Eines Tages ritt er an einer Stadt vorbei, wo ein armer Bettler lebte. Ihm war kalt und er fror, aber keiner wollte dem Bettler helfen. Ausser Martin: er teilte seinen Umhang um dem Bettler zu helfen. Später fror er selbst und Menschen machten sich über ihn lustig. Doch er hatte etwas Gutes getan. Und eben diese Tat, wie er den Umhang teilt, ist auch auf einer Statue unter dem Turm abgebildet. Findet ihr die Statuen?
Nun wisst ihr schon einiges über das Münster – aber es geht noch weiter. Als nächstes gehen wir nun nach links und um das Münster herum. Hier sind wir an der Pfalz angekommen. Herrlicher Ausblick, oder?
Ich habe eine kleine Aufgabe für euch: Wer findet das kleinste Münster in Basel? Ja genau dort drüben, das kleine Modell aus Eisen.

Elefanten
Nun komen wir zu den Elefanten des Münsters. Und? Seht ihr sie schon? Einen kleinen Tipp gebe ich euch: Ihr müsst etwas weiter oben suchen und vielleicht etwas weiter weg stehen, um sie sehen zu können. Da sind sie ja!! Habt ihr sie erkannt? Ich hatte zuerst auch etwas Mühe zu verstehen, wie man sich darunter einen Elefanten vorstellen soll, aber dann habe ich bei den Älteren in der Nachbarschaft rumgefragt und bin auf die Antwort gekommen. Aber bevor ihr die Antwort erfahrt, müssen wir noch etwas über Elefanten wissen. Weiss jemand wo Elefanten vorkommen? Oder wieviele Arten von Elefanten es gibt? Es gibt zwei Arten, die man überall kennt. Das sind zum einen die Afrikanischen Elefanten und die Asiatischen Elefanten. Kennt jemand von euch die Unterschiede bei den verschiedenen Arten? Die afrikanischen Elefanten haben grössere Ohren und auch grössere Stosszähne. Die asiatischen dagegen haben einen höheren Hügel auf dem Kopf.
Da wir nun ein bisschen mehr über Elefanten wissen, können wir die vorherige Frage beantworten. Weshalb hat die Person, die diese Elefanten gemacht hat, die so komisch dargestellt?
Die Antwort ist ganz einfach: Der Bildhauer hatte keine Vorstellung, wie Elefanten aussehen. Das liegt daran, dass es zu der Zeit, wo die Münsterelefanten entstanden sind, noch gar keine Elefanten gab. Wie soll also bitte jemand, der noch nie Elefanten gesehen hat einen Elefanten abbilden? Es gab wahrscheinlich andere, die schon einmal einen Elefanten gesehen haben, und die konnten ihm dann sagen, wie so ein Tier aussieht. Ich bin mir sicher der Steinmetz hat sich sehr für die Geschichten aus fernen Ländern interessiert. Und deshalb hat er auch diese Elefanten an das Münster gebaut. Dafür, dass diese Person noch nie einen Elefanten in Wirklichkeit gesehen hat, muss man sagen, dass es recht gelungen ist.

Langhaus
Hey Leute, na wie geht’s? Und haben euch meine Freunde, die Elefanten, gefallen? Ich fand sie anfangs ja auch etwas sonderbar, aber wie es mit allem Neuen so ist: man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Nun geht es wieder ins Münster zurück, also alles mir nach. Von den Elefanten geht es jetzt links herum, ja genau an diesen komischen kleinen Figuren an der Münsterfassade vorbei und da wären wir schon: dieser schmale Bogen ist der Eingang.
Weiss jemand, wo wir nun sind? Wir befinden uns im sogenannten Kreuzgang. Bis vor 200 Jahren wurden hier noch wichtige Leute aus Basel begraben. Ziemlich gruselig, oder? Ich bin auch gar nicht gerne hier, dieser Gang gefällt mir nicht, und er ist auch nicht interessant. Da im Inneren seht ihr nur den kleinen Garten. Naja, eher was davon übrig ist ... Keiner meiner Freunde wohnt hier, der Kreuzgang ist ziemlich langweilig. Soll mir mal jemand verraten, was die Grossen so spannend daran finden. Also weiter geht’s! Gleich rechts herum stehen wir wieder an einer Tür. Die führt ins Münster und steht meistens offen. Wenn nicht, dann muss ich an der Fassade herumklettern bis ich ein Schlupfloch finde, das kann ganz schön nerven!
Hereinspaziert! Nun kommt das Beste: wir stehen im Münster. Ganz schön toll das Münster, findet ihr nicht? Legt mal den Kopf in den Nacken und schaut euch einfach um. Es ist ganz schön hoch und dann auch noch so riesig. Huschen wir noch schnell an dem netten Herrn am Infostand vorbei, einfach geradeaus, dorthin wo die Stühle anfangen. Wir befinden uns gerade im Mittelschiff der Kirche. Das heisst aber nicht Schiff, weil es schwimmt, sondern weil die Menschen das Münster mit einem sicheren Schiff verglichen. Genau so eins wie Noah aus der Bibel es hatte. Links und rechts von den Säulen sind die Seitenschiffe. Der ganze Innenraum des Münsters wird auch Langhaus genannt – logisch, es ist ziemlich lang. Wusstet ihr, dass nach dem Erdbeben von 1356 das ganze Dach in der Mitte eingebrochen ist? Danach musste das Mittelschiff komplett neu aufgebaut werden. Wenn ihr gerade nach vorne guckt seht ihr den Altar, dorthin gehen wir auch noch. Hinter uns ist der Haupteingang, rechts und links kann man durch die Seitenschiffe nach vorne gehen. Wollen wir ein kleines Spiel spielen? Guckt doch noch mal in die Luft und der oder die, die als erstes eine seltsame Figur entdeckt, schreit dreimal “Hip Hip Hurra ...” – ich gebe euch einen kleinen Tipp: es hat etwas mit den Säulen zu tun.
Und? Habt ihr schon etwas gefunden? Nicht schlecht, ihr seht ja scharf wie ein Adler! Und ihr habt es erkannt: dort wo die hohen Säulen in die Kirchenbögen übergehen, hat es lauter kleine Figuren. Ich weiss sie sind schwer erkennbar und es gibt ja so viele Leute, die sie einfach übersehen! Aber ich verrate euch ein Geheimnis: meine Freunde an den Eingangssäulen wollen sogar versteckt bleiben. Sie sind nämlich die heimlichen Wächter des Münsters. Neben meinem grossartigen Schutz natürlich! Der hat das Münster schon ganz oft vor bösen Geistern und grausigen Ungeheuern gerettet! Echt wahr! Aber ich schweife ab ...
Zurück zu den Säulenwächtern: Ein sehr guter Steinmetz hat diese Figuren in den roten Sandstein des Münsters gemeisselt. Wisst ihr was ein Steinmetz ist? Das ist jemand, der aus Stein die tollsten Dinge herstellt ... Brunnen und Figuren wie mich zum Beispiel. Heute gibt es kaum noch einen Steinmetz, aber früher waren es ganz viele, um all die Arbeit an den Häusern zu tun. Oder eben um Figuren aus Stein für das Münster herzustellen. Diese hier gibt es schon seit sehr langer Zeit. Rechts von euch könnt ihr Säulen sehen, an denen ein paar Freunde von mir sitzen, die aussehen wie Vögel. Eigentlich sind es aber gar keine Vögel. Und meine Freunde mögen es auch gar nicht, wenn man sie einen Vogel nennt. Das, Kinder, was ihr hier antrefft ist ein Greif. Ein Greif ist ein ganz seltsames Wesen, es ist viel grösser als ein Vogel und vor allem sind sie ganz stark und schlau. Hier in Basel gibt es viele Greifen anzutreffen, habt ihr das schon bemerkt? Ich glaube, die haben das Klima hier am Rhein ziemlich gern. Jetzt gehen wir aber weiter zu der Säule links von den Kirchenstühlen. Ja, genau die am Reihenende der Stühle. Darf ich vorstellen: Eddy und Hubertus. Ich weiss, ich weiss, die beiden sehen ganz schön doof aus mit den aufgerissenen Mäulern und den Bockshörnern. Dies sind Münstergeister, wie ich einer bin, kleine tierähnliche Figuren, die hier überall im Münster herumgeistern. Mit den beiden bin sogar verwandt! Ich glaube sie sind die Neffen von meiner Großtante ihrer Cousine ... oder sind sie doch die Coucousins meines Onkels, der ... Ach ich weiss auch nicht recht! Sie sind mir aber auf alle Fälle ähnlich.
Weiter geht’s hier im Münster. Nun gehen wir auf die andere Seite. Wieder am Eingang vorbei und gleich da lang: rechts an den Sitzreihen vorbei durch das rechte Seitenschiff. Sind alle noch da? Ja? Gut.
Also, wen haben wir denn da: oberhalb eurer Köpfe findet ihr im Bogen zuallererst den Schafskopf des Münsters. Er ist ein ziemlich kauziger Typ und starrt alle so grimmig an. Was denkt ihr von den anderen Köpfen, die da so runterstarren?
Halt, stehen bleiben. Jetzt haben wir den Altar erreicht. Hier werden die Messen gehalten und hier spricht auch der Pfarrer. Wenn ihr euch nun umseht, könnt ihr vier Säulen sehen. Schaut mal ganz nach oben ... noch ein Stück höher! Da oben könnt ihr an jeder Säule jeweils eine Figur sehen. Sie gehören zu den grössten im Münster. Ganz schön königlich, wie sie da oben sitzen und alles beobachten, findet ihr nicht? Die Vier haben aber auch einen ganz wichtigen Auftrag! Sie bewachen den Altar und sind im ganzen Münster bei allen Figuren bekannt. Denn sie schauen auch, dass es uns allen hier am Münster gut geht.

Und, wie gefällt euch mein Münster? Ist es nicht einzigartig?! Eins weiss ich ganz bestimmt: ohne alle meine Freunde wäre es hier ganz schön langweilig! Wer weiss, vielleicht verstecken sich noch mehr Figuren im und um das Münster. Wenn ihr Glück habt und etwas sucht, findet ihr ganz bestimmt viele interessante Dinge und weitere Geschichten …


Yara Emara, Mirjam Seiler, Jaimy Vallapurackal

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